Noch 2 Stunden
Habe eben gut gefrühstückt. Werde jetzt meine Startunterlagen abholen und denn kann's los gehen. Freu mich schon drauf!!!
Im Moment regnet es übrigens mal nicht.
Noch 1 Tag
(21:00 Uhr):
War gerade essen beim Italiener, Pasta natürlich ;) . Durch die lange Fahrt konnte ich heute leider meine Startunterlagen nicht mehr abholen. Muss ich also morgen früh vorm Wettkampf machen, d.h. früher Aufstehen :( .
(19:00 Uhr):
Nach langer Autofahrt mit vielen Staus und Regen kam ich pünktlich zum Länderspiel an. Zum Glück haben wir gewonnen - wenigstens ein Highlight!
(10:00 Uhr):
Die Wettervorhersage sagt nichts Gutes :( - viel Regen!
(09:00 Uhr):
Fahre jetzt gleich los nach München. Hoffentlich habe ich keinen Stau trotz Ferienanfang.
Noch 2 Tage
(16:30 Uhr):
Die Pulsvorgaben sind nun auf die Pulsuhr übertragen. Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen ;)
(11:30 Uhr):
Die von PerPot simulierte Marathonendzeit beträgt 2:57:00 Std. Dies wäre persönliche Bestzeit für mich. Werde heute Nachmittag die Pulsvorgaben auf die Polaruhr übertragen.
Noch 3 Tage:
Jetzt liegen auch die letzten 13 km hinter mir. Die Beine sind locker, ich bin sehr gespannt, wie es am Sonntag läuft ...
Noch 4 Tage:
Bin gerade den vorletzten Regenerationslauf gelaufen. Nach 2 Tagen "nichts tun" hat es wieder richtig Spaß gemacht zu laufen.
Noch 5 Tage:
Heute hab ich nochmal Sauna gemacht zur Entspannung. Hat echt gut getan!!!
Bericht in der STUZ 116, Oktober 2009
Sensationeller Erfolg für Stefan Endler und Professor Jürgen Perl:
6 Sekunden Abweichung von der PerPot-Zeit!
"Höher, schneller, weiter", dieses Motto gilt heutzutage nicht mehr nur im Spitzensport. Auch im Breitensport versuchen Sportler sich ständig zu verbessern. Vor allem das Laufen hat in den letzen Jahren einen enormen Boom erfahren. Das steigende Interesse von Medien lockt Sponsoren an, die das nötige Geld zur Verfügung stellen, um weitere Verbesserungen in den einzelnen Sportarten zu finanzieren.
Solche Verbesserungen können an mehreren Stellen erfolgen. Am Beispiel der Schwimm-WM im Juli dieses Jahres konnte man z.B. sehen, was eine Materialverbesserung bewirken kann. Hier wurden, im Wesentlichen durch den Einsatz von hochmodernen Schwimmanzügen, reihenweise Weltrekorde gebrochen.
Eine weitere Verbesserung kann im Bereich der Trainingsplanung und -auswertung erfolgen. Hier ist der Einsatz von computergestützten Modellen mittlerweile gang und gäbe. Trotzdem ist dieser sportinformatische Bereich noch in der Entwicklungsphase und bietet noch viele Verbesserungsmöglichkeiten.
In unserem Marathon-Projekt wird das von Prof. Dr. Jürgen Perl entwickelte Programm PerPot (Performance Potential Metamodell) genutzt, um das Training und den Wettkampf zu optimieren.
Mein Ziel wird es sein, den Marathon in einer Zeit von 2:48:00 Std. zu laufen. Dies entspricht einem Durchschnitt von 4 min/km (bzw. 15 km/h).
Als Steuerungs- und Diagnosehilfsmittel wird eine Pulsuhr von Polar, die RS 800 mit zusätzlichem GPS-Sender G3 bzw. Laufsensor S3 zum Aufzeichnen von Geschwindigkeiten, eingesetzt.