Bei der Medizinischen Bildverarbeitung wird versucht, Ärzte bei der Diagnose von Auffälligkeiten durch innovative Verfahren - unter anderem aus dem Bereich des sogenannten Soft Computing - zu unterstützen.
In der Sportinformatik liegt der Schwerpunkt bei der Modellbildung und Simulation physiologischer Prozesse und interaktiver Prozesse im Sportspiel. Dazu gehört auch der Versuch, Einblicke in das Lernverhalten beim Trainieren von optimalen Bewegungsabläufen oder in die strategischen Muster von Spielern oder Mannschaften zu erhalten.
Ein weiterer zentraler Forschungsbereich behandelt Datenbanken und Netzwerkkommunikation, die schon heute Schlüsseltechnologien darstellen und voraussichtlin in Zukunft einen Großteil von Computeranwendungen in grundlegender Weise prägen werden.
Wissenstransfer im Bereich der Angewandten Informatik ist jedoch keine Einbahnstraße. So lassen sich beispielsweise in der Sportinformatik Lernalgorithmen wie Künstliche Neuronale Netze nicht nur zur Modellierung und Untersuchung von Prozessen anwenden, sondern umgekehrt auch unter Berücksichtigung der aus der Sportphysiologie stammenden Erkenntnisse weiter opitimieren. Auf diese Weise sorgt die interdisziplinäre Zusammenarbeit nicht nur für nützliche Anwendungen, sondern auch für eine Bereicherung der informatischen Methoden.